Social Media mit pip.io
Der Name ist doof. Aber pip.io ist schon eine coole Sache: Dieser Meinung bin ich, obwohl ich nur wenige andere Benutzer kenne und somit die Möglichkeiten des Dienstes nicht voll ausnutzen kann. Von der Idee her scheint es mir sowas wie Google Wave zu sein. Allerdings kann man andere Social Media Accounts voll integrieren. Zur Zeit besteht diese Möglichkeit für Twitter, Facebook, YouTube und Netflix. Ausserdem könnte man mit dem integrierten Feedreader Feeds abonnieren. Dafür nutze ich aber noch immer lieber den Google Reader.
Die pip.io-eigene Funktionalität lässt die Erstellung von Räumen (rooms) zu. In diesen Rooms kann man sich austauschen und Dateien oder Links mit den anderen Mitgliedern teilen. Nett, aber wenig spektakulär.
Viel spannender finde ich hingegen die integration von weiteren Diensten. Im Moment nutze ich es für Twitter und Facebook. Man kann sich die Updates seiner Kontakte anzeigen lassen und auch direkt über pip.io darauf reagieren. Wiederum mit der Möglichkeit, Links und Bilder zu posten. Anstatt sich auf Twitter und Facebook rumtreiben zu müssen, kriegt man alles bei pip.io mit und braucht auch für die eigenen Updates nicht auf die jeweilige Seite zu gehen.
Auch dies ist an sich nicht sehr spektakulär. Es gibt Software wie Tweetdeck, welche das auch auch bietet. Aber mir gefällt das Bedienkonzept von pip.io. Ausserdem ist es eine Web-Anwendung und somit von jedem beliebigen Computer aus anwendbar.
Nachdem noch vor kurzem ziemlich viele und heftige Bugs den Spass an pip.io beeinträchtigten, läuft das System inzwischen recht gut. Somit kann ich die Seite guten Gewissens empfehlen und werde sie auch selbst im Auge behalten.
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